Beglaubigte Übersetzung für die Approbation als Arzt in Deutschland
Für die Approbation als Arzt in Deutschland müssen alle fremdsprachigen Unterlagen in beglaubigter deutscher Übersetzung eingereicht werden. Dazu zählen insbesondere Diplom, Fächerübersichten, Studieninhalte und praktische Ausbildungsnachweise. Ohne formgerechte Übersetzung ist eine Gleichwertigkeitsprüfung nicht möglich.
Die zuständigen Approbationsbehörden akzeptieren Dokumente grundsätzlich nur mit formgerechter, vollständiger Übersetzung durch eine öffentlich bestellte und allgemein beeidigte Übersetzerin.
Weitere Informationen zur allgemeinen Leistung finden Sie unter beglaubigte Übersetzung Spanisch–Deutsch.
Welche Unterlagen müssen für die Approbation übersetzt werden?
Die Anforderungen variieren je nach Bundesland und Herkunft des Abschlusses. Typischerweise werden folgende Dokumente verlangt:
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Ärztliches Diplom oder Abschlusszeugnis
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Fächer- und Notenübersicht
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Detaillierte Studieninhalte mit Stundenumfang
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Nachweise über praktische Ausbildungszeiten
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Certificate of Good Standing (bei bereits ausgeübter ärztlicher Tätigkeit)
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Identitätsnachweis
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Sprachzertifikate
Insbesondere bei Abschlüssen aus Drittstaaten erfolgt eine inhaltliche Gleichwertigkeitsprüfung. Dafür sind vollständige und präzise Übersetzungen der Studieninhalte entscheidend. In einigen Fällen ist zusätzlich eine Apostille für ausländische Urkunden erforderlich.
Approbation oder Berufserlaubnis – was ist der Unterschied?
Berufserlaubnis
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Befristet (in der Regel bis zu zwei Jahre)
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Meist auf ein Bundesland beschränkt
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Tätigkeit unter fachlicher Aufsicht
Approbation
Für beide Verfahren werden beglaubigte Übersetzungen der fremdsprachigen Unterlagen verlangt.
Warum sind beglaubigte Übersetzungen erforderlich?
Eine beglaubigte Übersetzung bestätigt die vollständige und richtige Übertragung des Dokuments durch eine in Deutschland ermächtigte Übersetzerin.
Im Approbationsverfahren wird die Gleichwertigkeit der medizinischen Ausbildung geprüft. Unklare oder unvollständige Übersetzungen können zu Nachforderungen oder Verzögerungen führen.
Typische Fehler bei der Übersetzung für die Approbation
Im Approbationsverfahren führen formale oder inhaltliche Unklarheiten häufig zu Rückfragen durch die Behörde. Zu den häufigsten Problemen gehören:
Gerade bei der Gleichwertigkeitsprüfung sind präzise Angaben zu Ausbildungsumfang und Fachgebieten entscheidend.
Die Approbation wird von den jeweils zuständigen Landesbehörden erteilt. Je nach Bundesland sind hierfür beispielsweise Landesprüfungsämter, Regierungspräsidien oder Landesgesundheitsämter verantwortlich. Die formalen Anforderungen an die einzureichenden Unterlagen richten sich nach den Vorgaben der zuständigen Behörde.